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Tagung RaumKunst und KunstRäume

18. April 2015, ab 9:30, Galerie Hotel Leipziger Hof (Hedwigstr. 1–3, Leipzig-Ost

Während in der zeitgleich laufenden Ausstellung „distanzlos, unnahbar“ künstlerische Positionen zum Thema Öffentlichkeit und Privatheit zu sehen waren, reflektierte die Tagung „RaumKunst und KunstRäume“ die Thematik aus einer kunsthistorischen Sicht.

Sechs Referent_innen von internationalen Universitäten sprachen aufgeteilt in zwei Blöcken zu relevanten Forschungspositionen: Der erste Block „Raum für Kunst“ beschäftigte sich mit dem Raum als Ort für Kunst, sei es innerhalb oder außerhalb eines institutionellen Rahmens. Der sich anschließende zweite Block „Kunst und Raum“ setzte sich mit einzelnen Kunstwerken auseinander, die sich den Raum oder spezifische Orte zum Thema gemacht haben.

Besonders die interdisziplinären Herangehensweisen an die unterschiedlichen Forschungsschwerpunkte bereicherten die Tagung. Der anschließende, gemeinsame Besuch der Ausstellung unter der Führung von Elisabeth Würzl zeigte die Verbindung zwischen dem Tagungsthema des Raums und den in der Ausstellung präsentierten Vorstellungen von Privatheit und Öffentlichkeit auf und rundete so das Tagungsprogramm ab.

Referent_innen:

Jessica Laxa, M.A. Kunstgeschichte: Die Action-Setting-Theorie am Beispiel der Planstadt Eisenhüttenstadt

Roberto Uribe Castro, Universidad de Los Andes, Art Faculty Goethe Institute Bogotá: CALLE22 – How to Represent the Social Space 

Anne Wriedt, Berlinische Galerie: Fotografische Räume

Sophia Petri, Johannes Gutenberg-Universität Mainz: Raumverflechtungen zwischen Kassel und Kabul – Goshka Macuga und die dOCUMENTA 13

Christopher Utpadel, Kunsthochschule Kassel: Der museale Raum als „Palimpsest“ hegemonialer Strategien

Irene Vlak, Luxemburg: Reaching for insight – reimagining design into art          

Moderation:

Elisabeth Würzl, Julia Krah, Anne Wriedt

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